[Update 14:30h: Christian Tobler hat sich die Mühe gemacht und sehr fundiert noch zu Ausgabe 94 (Troilo, Gricel) kommentiert. Das ist sehr lesens- und wissenswert.]
In der letzten Woche habe ich u.a. über die Frage nachgedacht, wie hoch der Anteil der instrumentalen im Vergleich zu den gesungenen Tangos in der Milonga sein sollte. Ich habe mit einem Freund diese Frage am Rande unserer sehr ergiebigen Gespräche gestreift (über diesen Gedankenaustausch werde ich gesondert schreiben). Da ich hier schon lange keinen Instrumentaltitel eingestellt habe, gibt es diese Woche Mishiadura, eine Komposition von Eduardo Arolas in einer Interpretation von Edgardo Donato.
Cassiels vollkommen überflüssiges deutschsprachiges Tango-Blog
Montag, 10. Januar 2011
Dienstag, 4. Januar 2011
Für die neue Woche 95: Juan D'Arienzo, Alberto Echagüe - Mandria
Ich bin gerade einmal für ein paar Tage unterwegs und stelle deshalb nur ganz kurz Mandria in der Interpretation von Juan D'Arienzo und Alberto Echagüe ein. Ich melde mich in ein paar Tagen wieder ausführlicher.
Montag, 27. Dezember 2010
Für die neue Woche 94: Aníbal Troilo, Francisco Fiorentino - Gricel
Für die kommende Woche habe ich einen wunderbaren Tango aus der Zusammenarbeit von Aníbal Troilo und dem Sänger Francisco Fiorentino ausgesucht. Gricel ist ein schöner lyrischer Tango, der für mein Empfinden viel häufiger auf Milongas gespielt werden sollte.
Montag, 20. Dezember 2010
Für die neue Woche 93: Ricardo Malerba, Orlando Medina - Violin
Eine neue Woche - eine anderer Tango. Heute gibt es den Tango Violin in einer Aufnahme von Ricardo Malerba mit dem Sänger Orlando Medina.
Montag, 13. Dezember 2010
Für die neue Woche 92: Francisco Lomuto, Carlos Galarce - El barco María
Diese Woche stelle ich einen weiteren Titel von Francisco Lomuto vor. El barco María (mit: Carlos Galarce). Lomuto führte immer wieder ungewöhnliche Instrumente in den Tango ein (wie übrigens auch sein Freund Francisco Canaro). In diesem Stück hören wir eine Klarinette.
Mittwoch, 8. Dezember 2010
Gibt es eigentlich so etwas wie "Bildung" im Tango?
Ich war vor einigen Tagen bei einem Vortrag mit dem Titel "Bildung in schweren Zeiten" und das Thema hat mich dann nicht mehr losgelassen. Wenn ich mich einmal mit einem Thema intensiver auseinandersetze, dann kommt früher oder später der Moment, in dem ich derartige Gedanken in den Tango übertrage. Da kommen dann für mich immer ganz erstaunliche Erkenntnisse zu Tage; manchmal vielleicht auch ein wenig ungewöhnliche... Als Blogger habe ich den unschätzbaren Vorteil, daß ich solche Gedanken einmal versuchsweise in meinem Blog ausprobieren kann und ab und zu verirrt sich eine Leserin oder ein Leser auf meine Seiten und schreibt womöglich etwas dazu.
Montag, 6. Dezember 2010
Für die neue Woche 91: Juan D'Arienzo, Hector Mauré - Si la llegaran a ver
In der Letzten Zeit nähere ich mich freundlich dem Tango von Juan D'Arienzo. Das ist nicht so einfach. Juan D'Arienzo gehört zu den vier "Repertoire-Giganten" (neben: Osvaldo Pugliese, Anibal Troilo und Carlos Di Sarli). Natürlich haben auch ander Interpreten sehr viele Einspielungen vorgelegt (etwa Alfredo de Angelis oder Francisco Canaro) aber die eingangs erwähnten vier Interpreten sind in ihrer Individualität und Charakteristik eine m.E. unverzichtbare Säule einer jeden Milonga - auch wenn das Spätwerk des jeweiligen Interpreten ebenfalls "schwächer" wird.
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