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Dienstag, 24. November 2015

Zu den Ausführungen von Gerhard R. zur. sog. „Impressumspflicht bei privaten Webseiten“

Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben,
wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.


Friedrich Schiller (1759 - 1805)


Gestern, am späten Nachmittag, unmittelbar nach der Rückkehr von einem wunderschönen Tangowochenende, erreichte mich eine private Nachricht auf Facebook. Ein Tanguero bot mir großzügig seine Adresse für den Fall an, dass mir Ärger wg. des fehlenden Impressums entstehen sollte. Das hat mich berührt und so bedanke ich mich auch gerne hier ein zweites Mal öffentlich für das großherzige Angebot.

Ich muss gestehen, ich war im ersten Moment verwirrt, da ich nicht sofort nachvollziehen konnte, wie das Angebot entstanden war. Eine kurze Nachfrage brachte Licht ins Dunkel. Der Pensoinist, Tangobuch-Autor und Blogbefüller, Gerhard R. aus der oberbayerischen Provinz sucht einmal mehr die Konfrontation und belehrte mich mit seinem juristischen Halbwissen in einem Blogpost. Das ist ja nun nicht neu … nur leider wird die Tonlage wieder einmal eine Stufe schriller. Eine Kostprobe gefällig? Hier findet man seine pseudo-juristischen Ausführungen. Und weil ich doch eigentlich ganz gut per eMail erreichbar bin, haben mir einige Menschen deswegen geschrieben und mir ihre Unterstützung angeboten. Um es abzukürzen, antworte ich hier öffentlich in meinem Blog; das vereinfacht und verkürzt die lästige Angelegenheit erheblich.

Samstag, 8. Februar 2014

Der wahrscheinlich kürzeste Eintrag in diesem Blog - 5 Jahre Bloggen

Heute vor fünf Jahren habe ich den ersten Beitrag in diesem Blog veröffentlicht. Weil mir gerade nichts einfällt (ich sitze in der Arbeit) und weil ich sowieso finde, dass meine Kommentatorinnen und Kommentatoren viel besser schreiben als ich, lehne ich mich heute gemütlich zurück und warte, dass meine Leserinnen und Leser etwas schreiben.

Montag, 25. Februar 2013

In eigener Sache: Warum Cassiel keine DJ-Engagements annimmt

In der Folge zu meinem letzten Artikel bekam ich am Wochenende drei Anfragen, ob ich nicht als Gast-DJ (selbstverständlich gegen Bezahlung) auflegen möchte. Ich habe nach kurzer aber reiflicher Überlegung mich jeweils herzlich bedankt (schließlich bin auch ich anfällig für Schmeicheleien und obendrein bin ich natürlich auch ein wenig eitel) und im übrigen die Einladungen absagen müssen. Es geht nicht.

Dienstag, 1. Januar 2013

Gedanken zum Jahreswechsel: Was war, was kommen wird (hoffentlich)

Nachmittags auf dem Neujahrsspaziergang durch das Schlachtfeld der vergangenen Silvesternacht mit Raketenresten und Scherben kamen mir ein paar Gedanken zum Jahreswechsel, die ich jetzt doch noch hier einstelle. Ich habe mir überlegt, wie sich das Blog im vergangenen Jahr entwickelt hat und welche Entwicklung ich mir für das neue Jahr wünsche. Mein Verständnis vom Tango (und damit auch mittelbar die Inhalte in diesem Blog) steht auf drei Säulen.
  1. Die Tradition des Kulturgutes Tango
  2. Der Tanz an sich
  3. Die Musik, ihre Wiedergabe und ihre Wahrnehmung
Dementsprechend gliedert sich dieser Beitrag zunächst auch in diese drei Bereiche.

Montag, 9. April 2012

Bericht zur Lage des Blog(ger)s

Ostermontag nachmittags, der Rinderbraten ist im Ofen (eher spießig: mit Gemüse und in einer Senfkruste im Niedertemperaturverfahren), der Spargel ist geschält und wartet darauf, daß er später gekocht wird, Kartoffeln, ebenfalls geschält stehen im Wasserbad bereit).

Vom Eise befreyt sind Strom und Bäche,
Durch des Frühlings holden, belebenden Blick,
Im Thale grünet Hoffnungs-Glück;
Der alte Winter, in seiner Schwäche,
Zog sich in rauhe Berge zurück.
Von dorther sendet er, fliehend, nur
Ohnmächtige Schauer körnigen Eises
In Streifen über die grünende Flur;
Aber die Sonne duldet kein Weißes,
Ueberall regt sich Bildung und Streben,
Alles will sie mit Farben beleben;
Doch an Blumen fehlts im Revier,
Sie nimmt geputzte Menschen dafür.
[...]
Ich höre schon des Dorfs Getümmel,
Hier ist des Volkes wahrer Himmel,
Zufrieden jauchzet groß und klein:
Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s seyn.

[Osterspaziergang aus: Faust I - Johann Wolfgang von Goethe]

In der letzten Zeit bin ich sehr ruhig geworden. Erstaunlicherweise hat das meine Zugriffszahlen aber kaum beeinträchtigt. Nachdem sich mittlerweile die besorgten Anfragen gehäuft haben, möchte ich heute kurz zur äußerst hartnäckigen Schreibblockade schreiben. Es ist nicht so, daß mir die Themen ausgegangen wären (ich bedanke mich in diesem Zusammenhang natürlich für die zahlreichen Themenvorschläge, die von besorgten Leserinnen und Lesen eingereicht wurden), vielmehr erscheint mir momentan jeder Text, den ich verfasse banal. Andererseits stolpere ich bei meinen Streifzügen durchs Netz immer wieder über tango-verwandte Beiträge, die mit Inbrunst Banalitäten verbreiten, so daß ich mir denke, ich muss nun nicht unbedingt meine eher altmodischen Weisheiten auch noch einer größeren Öffentlichkeit präsentieren.

Donnerstag, 28. Juli 2011

Der 300. Beitrag: Innenansichten eines Bloggers

Meine Leserinnen und Leser mögen es mir nachsehen: Alle 100 Beiträge geht es um dieses Blog und seinen Autor. Mit dem 300. Beitrag muss ich wohl einräumen, daß die Anfangsphase meines Blogs endgültig beendet ist. Etwa zeitgleich bin ich vom C-Blogger (Katzen, Orchideen, Ikebana) zum B-Blogger aufgestiegen (eine stabil dreistellige Leserzahl täglich); der Aufstieg zum A-Blogger wird wohl nie erfolgen, mehr als eintausend Leserinnen und Leser täglich ist mit einem Themenblog zum Tango in Deutschland m.E. wohl kaum erreichbar.

Dienstag, 8. Februar 2011

Der zweite TangoBlog-Geburtstag

Für meinen zweiten Blog-Geburtstag hatte ich mir eigentlich vorgenommen, der Tangoplauderei ein neues zeitgemäßeres grafisches Design zu verpassen. Wenn man aber einmal spielerisch anfängt mit den verschiedensten Optionen zu basteln, dann merkt man schnell, es ist gar nicht so einfach. Und so habe ich dieses Redesign noch einmal verschoben. Es ist noch immer auf der ToDo-Liste und wird irgendwann erfolgen. Aber ich bräuchte dafür einmal zwei bis drei Tage frei um es ordentlich zu machen.

Ein weiterer Plan von mir betraf statische Seiten. Mir wäre es eigentlich sehr wichtig, ein Register anzulegen um auch alte Beiträge für Leserinen und Leser schnell und bequem auffindbar zu machen. Die fünf zufällig ausgewählten Artikel am rechten Seitenrand des Blogs waren ein Test. Das wird sehr häufig genutzt und irgendwann werde ich also auch ein Register erstellen. Diese Arbeit ist jedoch nicht so wirklich dringend, da alter Inhalt i.d.R. sehr gut über Google gefunden wird. Eine handverlesene und gut kommentierte Linksammlung als weitere statische Seite wäre natürlich das Sahne-Häubchen für mein Blog. Aber auch das ist (wenn es wirklich gut sein soll) mit viel Arbeit verbunden und kostet somit Zeit, die ich gerade nicht habe.

Donnerstag, 4. November 2010

Hilfeaufruf von Deby für Alberto Paz

Meine Blogger-Kollegin Deby, eine Amerikanerin, die in Buenos Aires lebt, hat in ihrem Blog das Schicksal von Alberto Paz aufgegriffen.

Alberto Paz liegt in Calgary in Kanada im Krankenhaus und benötigt dringend einen Bypass. Diese Operation wird von seiner (offensichtlich amerikanischen) Krankenversicherung im Ausland nicht bezahlt. Er muss also zurück in die Vereinigten Staaten. Diese Rückreise kann wohl aufgrund des instabilen Gesundheitszustands nicht per Flugzeug sondern nur in einem begleiteten Krankentransport erfolgen. Dieser Krankentransport wird ebenfalls nicht von seiner Versicherung getragen.

Natürlich habe ich einen Augenblick überlegt, ob ich die Geschichte hier weiterleite. Es ist vielleicht einerseits etwas komisch Publizität für ein Einzelschicksal zu generieren, andererseits gibt es Notsituationen, in denen kein anderer Weg hilft.

Ich möchte das jetzt nicht pathetisch werden lassen. Sollten aber unter meinen Leserinnen und Lesern einige einfach einmal 25 EURO entbehren können und auch bereit sein, diese schnell via PAYPAL zu spenden, dann wäre ich sehr beruhigt. (Falls die Spende kleiner ausfallen sollte, EGAL jeder Betrag hilft!)

Es geht einfach darum, einmal spontan etwas für einen vollkommen unbekannten Menschen zu tun. Nach meiner Überzeugung kommt so eine versteckte spontane gute Tat immer auf einem anderen Weg zurück.

Allen, die diesem Aufruf folgen, sage ich Tausend Dank... Ich werde mir das jetzt bei PAYPAL ansehen, hab das noch nie benutzt.

Weitere Informationen Bei Deby:
TangoSpam:La Vida Con Deby


Weitere Informationen bei Sandra Miller in Calgary:
epicureantangosociety.blogspot.com

Überweisungen per PAYPAL bitte an folgendes Konto:
boutique@planet-tango.com

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Tangoplauderei goes international

Nur ganz kurz aus der (wieder einmal verspäteten) Mittagspause...

Nach gut eineinhalb Jahren des Bloggens gibt es heute eine Premiere. Ein Beitrag aus diesem Blog erschien letzte Nacht in englischer Übersetzung in einem anderen Blog. Das freut mich besonders. In der Folge des Interviews mit Melina hatte ich einige Anfragen per eMail, ob es eine Übersetzung des Interviews gibt. Über Facebook hat sich eine Tanguera aus England gefunden, die die Arbeit übernommen hat.

Bedanken möchte ich mich zunächst bei Tricia Bruce aus Eton. Sie hat sich die Mühe gemacht und eine fantastische Übersetzung angefertigt. Ich ahne, daß es mit einiger Arbeit und mit viel Liebe zum Detail verbunden war.

Weiterhin möchte ich mich bei John Tate, dem Autor des großartigen Blogs Tango commuter bedanken. Er hat spontan zugesagt, das Interview zu veröffentlichen. Das ist ein Glücksfall! Für mein Empfinden wäre sein Blog ein fester Bestandteil der Top-10 Liste von Tangoblogs weltweit, falls es eine solche Liste gäbe. (Und diese Meinung hatte ich schon vor seiner Zusage, das Interview zu veröffentlichen.) Vielen Dank!

Und last but not least bedanke ich mich noch einmal ganz herzlich bei Melina Sedó. Sie war aufgeschlossen genug, sich die Zeit zu nehmen und ein Interview mit einem Blogger zu machen. Damit hat sie als Tango-Lehrerin (zumindest im europäischen Tango) mutig Neuland betreten (und das mit - zunächst - ungewissem Ausgang). Mittlerweile sind die Seiten des Interviews einige tausend Mal abgerufen worden. Somit hat sich die Mühe gelohnt.

Mittwoch, 29. September 2010

... zum Kopieren von Inhalten dieses Blogs...

Ein aufmerksamer Leser meines Blogs informierte mich gerade, daß er mein Bild auf einer anderen Tangoseite wiedergefunden hat. Die Selbsterfahrungsabteilung von Tango El Chocolate findet sich offensichtlich total in meinem Bild wieder. Das freut mich natürlich. Prinzipiell dürfen die natürlich Inhalt(e) aus meinem Blog verwenden. Eine Angabe des Urhebers und einen Link zu meinem Blog hätte ich sehr nett gefunden.

Sonntag, 15. August 2010

Eine Woche Sommerpause

Jetzt wollte ich schnell vorab einen Tango für die neue Woche veröffentlichen und ich habe bei goear.com nichts passendes gefunden. So bleibt meine Ankündigung, daß ich jetzt mal für eine Woche weg bin ohne einen musikalischen Gruß.

Allen Leserinnen und Lesern wünsche ich eine gute Woche.

Bis dann!

Dienstag, 30. März 2010

In eigener Sache: Der 200. Beitrag

Kaum fabuliert man ein wenig im eigenen Blog herum sind schon plötzlich 200 Beiträge entstanden. Es wundert mich manchmal selbst, daß mir noch nicht die Ideen bzw. Themen ausgegangen sind. Der erste Geburtstag von meinem Blog ist neulich einfach untergangen aber heute schreibe ich etwas Selbstreferenzielles.

Heute früh las ich beim Kollegen Tangosohle:
Der Anspruch „Ein guter Lehrer muss von seiner Person absehen“ gilt bei weitem nicht nur für Lehrer des Tango Argentino, wie bei den derzeitigen gruseligen Offenbarungen über falsch verstandene Lehrer-Schüler-Nähe deutlich wird.
Und dann erinnerte ich mich daran, daß bei einer gewohnheitsmäßigen Überprüfung der GoogleAnalytics Auswertungen ich neulich überrascht war, daß in den letzten drei Monaten 78 Besucher über den Suchbegriff "Affäre Tangolehrer" auf meine Seiten gelangt sind.

OK! Dieser Beitrag wird nun vergleichsweise einfacher Inhalt! Und so präsentiere ich die bedenklichsten und die lustigsten Suchbegriffe, die bei der Eingabe bei Google und Co zu meinem Blog geführt haben.

Samstag, 27. März 2010

[Der Beitrag ohne Überschrift]

Ich will das hier nicht ewig weit ausbreiten, aber meine Sprachlosigkeit nervt mich gerade gewaltig. Mein Leben ist momentan einfach zu voll. Ich arbeite sehr viel (und möglicherweise noch zu ineffektiv), ich denke sehr viel nach (auch darin bin ich langsam) und das sind wahrscheinlich die wesentlichen Ursachen meiner Stille hier. Auch in anderen Gebieten verläuft mein Leben gerade zu ereignisreich. Und so müssen meine Leserinnen und Leser manchmal einfach warten. Ich hatte hier ja schon einen Beitrag aus der Serie "Tangueros zum Abgewöhnen" angekündigt. "Kasimir, der Casanova" ist aber noch nicht fertig. Dann kam mir neulich ein Gedanke, den ich auch noch nicht präzise fassen kann. Ich hatte todotango zitiert, Osmar Maderna sei der Chopin des Tangos. In meinen Gedanken reift ein Artikel, Osvaldo Pugliese muß dann wohl der Beethoven des Tangos sein. Ich kann diesen Gedanken (oder ist es nur ein Gefühl?) nicht final in Worte fassen. Dann schwirren einige diffuse Assoziationen zu den Begriffen "Weiblichkeit" bzw. "Männlichkeit" im Tango in meinem Kopf herum. Auch diese kann ich (noch) nicht exakt formulieren.
Was gibt es noch zu berichten? Gestern habe ich zum ersten Mal "aus der Situation heraus" aufgelegt. Sicherlich hatte ich mich vorher gründlich vorbereitet, aber ich bin nicht mit einer fertigen Playlist angetreten. Eine seltsame Stimmung war auf der Milonga. Männerüberschuß! Das ist mir auch schon lange nicht mehr passiert. Mit einer vorbereiteten Playlist wäre ich gestern wortlos untergegangen, also habe ich aus der Situation heraus aufgelegt und es hat dann doch 2,5 Stunden gedauert, bis ich alle Anwesenden in die Milonga geholt hatte. Es wurde schließlich noch akzeptabel schön.

Jetzt ist Samstagabend und es ist der erste Abend in dieser Woche, den ich auf meinem Sofa (mit einer therapeutischen meditierenden Betrachtung der weißen Wand) verbringe. Vorhin las bei den Kollegen Alex-Tango.Fuego und Tangosohle: Am letzten Mittwoch vor 34 Jahren, am 24. März 1976 putschte das Militär in Argentinien und etablierte für sieben Jahre eine Schreckensherrschaft, die von einem fanatischen Antikommunismus angetrieben, von US-amerikanischen Geheimdienstkreisen unterstützt und von einer Menschenverachtung geprägt war, die fast beispiellos für das späte 20. Jahrhundert erscheint.

Donnerstag, 14. Januar 2010

Hurra! Ein neuer Tangoblog!

Ich sitze noch im Büro und gehe gleich nach Hause. Ich möchte nur ganz kurz auf einen neuen deutschen Tango-Blog hinweisen:


Ich bitte alle Leserinnen und Leser um gefällige Beachtung. Ich fände es sehr schön, wenn die Blogkultur auch im deutschsprachigen Raum noch stärkere Verbreitung findet.

Donnerstag, 10. Dezember 2009

In eigener Sache - imeem.com wurde von MySpace gekauft und ist offline

Irgendwann musste es ja passieren: Inhalte altern und im Internet geht das bekanntlich noch ein wenig schneller als in den herkömmlichen Medien. Bislang war es nur ein Video, das bei YouTube entfernt wurde um es kostenpflichtig über den iTunes Store zu vertreiben.

Ich verlinke gerne zum Wochenbeginn einen klassischen Tango. Leider kann ich entsprechende Audiodaten nicht selbst hosten, die GEMA würde sofort Geld verlangen. Wenn dieses Geld dann tatsächlich Tangokünstlern zukommen würde, dann könnte man ja noch überlegen. Ich denke aber, es wird nach den aktuellen CD-Verkaufszahlen umgelegt. Insofern habe ich nur embedded versions von Tangostücken eingebunden. Der Anbieter imeem.com (in etwa mit YouTube für reine Audiodaten vergleichbar) wurde laut Spiegel-online von MySpace (Rupert Murdoch) aufgekauft und ging auch gleich offline. Damit sind etwa 80 - 90 Prozent der Beiträge meiner Serie "Für die neue Woche" obsolet geworden. Schade!

Es bleibt noch der Weg über goear.com; in Spanien gibt es wohl für Internet-Audio eine andere Rechtslage und so kann ich noch einige Zeit meine Serie fortsetzen. Ich ahne allerdings, daß auch dieser Weg irgendwann versperrt wird. Das finde ich höchst bedauerlich. Natürlich kann man mit entsprechenden technischen Aufwand diese qualitativ minderwertigen Flash-Daten aufzeichnen und in ein MP3 für die heimische Tango-Sammlung konvertieren. Ich denke, diese Mühen wird sich kaum jemand machen.

Ich werde mir überlegen, ob ich meinen Serie mit dem ausgesuchten "Tango zum Wochenbeginn" einstellen werde, oder ob ich auf goear.com bzw. YouTube umsteige. Ich persönlich finde diese Umgebung Internet, in der es zunehmend um die Monetisierung von Inhalten geht, sehr lästig, schließlich erhalte ich ja auch keinen Cent für die Stunden, in denen ich mir neue Texte ausdenke.

Freitag, 4. Dezember 2009

Und noch einmal Werbung: Die ultimative Geschenkeliste im mittleren Preissegment

Deutlicher kann der Unterschied zwischen Mann und Frau nicht ausfallen. ;-) Meine hoch geschätzte und verehrungswürdige Blogger-Kollegin Elbnymphe und ich haben das mittlere Preissegment mit Geschenkideen befüllt. Vielleicht finden Leserinnen und Leser anregende Ideen für Weihnachtsgeschenke.

Weihnachtsgeschenke für Tangueras II
Weihnachtsgeschenke für Tangueros II

Natürlich sind alle Leserinnen und Leser eingeladen, weitere Ideen in Kommentaren zu diesen Beiträgen zu veröffentlichen.

Ho ho ho... ;-)

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Werbung: Weihnachtsgeschenke für Tangueras bzw. Tangueros

In einer gemeinsamen Serie lindern Kollegin Elbnymphe und ich die Not, die möglicherweise bei der Suche nach passenden Weihnachtsgeschenken für Tangosüchtige entsteht.

In den zwei ersten Beiträgen geht es um die preiswerten Kleinigkeiten:

Weihnachtsgeschenke für Tangueras I
Weihnachtsgeschenke für Tangueros I

Viel Spaß bei der Lektüre.

Mittwoch, 18. November 2009

Vorankündigung: "Tacheles mit Tangueros" - eine neue Serie

Ich stehe noch unter dem Eindruck von gestern abend. Ich habe über vier Stunden mit einem begeisterten - mir bislang unbekannten - Tanguero geklickert (SkypeTypoChat). Das war sehr ergiebig und ich bedanke mich schon einmal herzlich an dieser Stelle für die Geduld meines Gesprächspartners. Seine Identität ist noch ein Geheimnis. In den nächsten Tagen werde ich ihn und seine faszinierenden Vorstellungen hier präsentieren. Ich muß das Skript der Session noch in eine Blogform übertragen und mein Gesprächspartner muß natürlich diese Version final genehmigen.

Zukünftig möchte ich in der Serie "Tacheles mit Tangueros" (sollte ich eine Gesprächspartnerin haben, lautet die Überschrift selbstverständlich: "Tacheles mit Tangueras") Persönlichkeiten des Tangos, die mich zu einem eingehenden Wortwechsel reizen, hier vorstellen.

In loser Folge werde ich dann alle sechs bis acht Wochen einen Beitrag bringen.

Natürlich habe ich schon eine Wunschliste mit möglichen Gesprächspartnern. Sollte mir jemand einen interessanten Kandidaten empfehlen wollen (Eigenbewerbungen sind leider nicht erlaubt), so genügt eine eMail mit einer kurzen Begründung, warum dieser Mensch vorgeschlagen wird und einigen Internetadressen (ich bereite mich gründlichst auf diese Interviews vor).

Mittwoch, 22. Juli 2009

Der 100. Beitrag - oder: Das große WARUM

Tja liebe Leserinnen und liebe Leser, kaum hat man sich entschlossen, in loser Form etwas über den Tango zu fabulieren und schwuppdiwupp sind schon hundert Beiträge entstanden. In den letzten Tagen geht mir das große "WARUM Tango" nicht mehr aus dem Kopf. Mit der wortgewaltigen Kollegin Elbnymphe hatte ich einen spannenden eMail-Wechsel zu Literatur über den Tango und auch zu dem Randgebiet Tango & Gender. Da tummelten sich ja unlängst bei Patrick und Elbnymphe recht schräge Vögel. Das reizt zu einer Standortbestimmung - jedenfalls näherungsweise. Außerdem mag das auch daran liegen, daß häufiger in Kommentaren die Frage gestellt wurde, warum gehen Leute zu einer Milonga (z.B. hier oder hier). Und weil ich es versprochen habe, gebe ich -natürlich höchst subjektiv- Auskunft.

Warum ich zu einer Milonga gehe...
bzw. überhaupt zum Tango kam. Das liegt sicherlich auch in meiner Daseinsform als alleinerziehender Hundehalter bgründet. Ich vertrete die These, daß Menschen, die zu lange allein sind, gerne manchmal komisch bisweilen sogar kautzig werden. Um diesem (m.E. unabänderlichen) Schicksal zu entrinnen, habe ich mich dem Tango verschrieben; für mich als Grobmotoriker ist das eine echte Herausforderung. Je länger ich in dem Tangozirkus unterwegs bin, desto wahrer wird für mich das Zitat von James Friedgen. Ich bin mir meines Daseins beim Tango bewußter als sonst. Es hat mit Kommunikation zu tun, mit Gefühlen und mit Distanz und Nähe. Nun gibt es Zeitgenossen, die müssen dieses fein austarierte Spiel mit gewagten Veranstaltungen (unbekleideter Art) unbedingt auf die Spitze treiben - das muss ich nicht haben; ich will es nicht einmal wahrnehmen müssen. Mehr will ich zu diesen bizzarren Veranstaltungen (und das ist neutral freundlich formuliert) gar nicht schreiben.

Aber noch einmal zu den Milongas: Was bewegt Menschen nach einem (Arbeits-)Tag zu duschen (hoffentlich!), die Kleidung zu wechseln, die Schuhe einzusammeln und zu einer Milonga zu gehen? Ist es das äußerst langweilige Fernsehprogramm? Die Angst vor dem Alleinsein? Eine Sucht nach den Momenten im Tangohimmel? Vermutlich liegt die Wahrheit irgendwo in der Mitte. Ich gestehe, daß ich manchmal fast zu müde bin, um mich abends noch einmal aufzumachen. Irgendwie schaffe ich es dann doch, die Schwerkraft des heimischen Sofas zu überwinden und gehe los. Häufig genug gibt es einen ordentlichen Tangoabend - ohne Katastrophen, aber auch ohne die ganz großen Highlights. Es ist eben vorab nicht entscheidbar. Und ab und zu (ohne daß vorab ein Muster erkennbar wäre) gibt es diesen Moment des Loslassens. Die Musik stimmt, die Tanguera tanzt hinreißend und die eigene Geisteshaltung ist irgendwo zwischen vertrauter Entspanntheit und müdigkeitsbedingtem Kontrollverlust. Dann blitzt der Tangohimmel...

Und warum ich ein Blog schreibe?
Ein Geständnis vorab: Schon viel länger habe ich mit dem Gedanken gespielt, zum Tango zu schreiben. Aus dem Plan wurde erst Realität, als ich mich furchtbar über Edgar (den Ehrgeizigen) aufregen musste. Insofern darf meine treue Fangemeinde anonyme Blumenspenden an Edgar überweisen (es dürfen natürlich auch Brennesseln sein).
Ich hatte ja schon neulich aufgrund einer eMail-Anfrage ein Eigen-Interview veröffentlicht und eine vorläufige Antwort auf die Frage zu geben versucht (nebenbei bemerkt: Das war für die Katz' - die eMail-Anfrage bzw. die angekündigte Besprechung von ausgewählten Beiträgen in diesem Blog versickerte dann doch im digitalen Schwarzen Loch).

Vor einigen Tagen kam mir dann erneut eines meiner Lieblingszitate vom ollen Schopenhauer wieder unter:

Stil ist die Physiognomie des Geistes

Und so werde ich weiterhin etwas eigentümlich hier meine Beobachtungen und Gedanken zum Besten geben.

Eigenartig ist die Wechselwirkung von Tangotanzen und Bloggen. Ich kann mir das Eine ohne das Andere fast nicht mehr vorstellen. Und so wurde der Tango viel mehr als nur ein Tanz für mich.

Ich möchte diesen 100. Beitrag nicht beenden ohne mich ganz herzlich bei allen Kommentatorinnen und Kommentatoren zu bedanken. Häufig sind diese ergänzenden und begleitenden Ausführungen wesentlich fundierter und lustiger als meine Versuche. Nach einhundert Beiträgen und gefühlten vier- bis fünfhundert Kommentaren bin ich sehr zufrieden. Weniger zufrieden bin ich mit den Besucherzahlen; deutlich vierstellige Besucherzahlen täglich hätte ich mir ja eigentlich schon gewünscht. Das wird aber erst noch kommen. Zufrieden bin ich allerdings mit der durchschnittlichen (!) Verweilzeit von über drei Minuten. Dann kann es ja hier nicht so schlimm sein. Auch der Herkunftsmix ist in Ordnung (ein Drittel direkte Zugriffe - beispielsweise aus den Bookmarks, ein Drittel über die Suchmaschinen und ein Drittel über verweisende Websites - vielen Dank an alle Seitenbetreiber, die mich verlinkt haben). Das macht mich sehr zufrieden.

Darf ich mir etwas wünschen? Ich wünsche mir natürlich weiterhin kluge, nachdenkliche und lustige Anmerkungen. Um die direkten Besucher mache mir keine Sorgen, um die Suchmaschinen kümmere ich mich selbst und von anderen Webmastern wünsche ich mir Links auf diese Seiten (natürlich nur, falls ihnen die Seiten gefallen). Dann mache ich mir über die Zukunft der Tangoplauderei keine Sorgen.


So, meine Mittagspause ist beendet. Vielleicht darf ich ja später einige Anmerkungen lesen. Bis dann...

Mittwoch, 15. Juli 2009

Ausnahmsweise einmal Werbung

Normalerweise gibt es hier keine Werbung - heute eine Ausnahme: Der Sommertraum von Tango-Negro in Regensburg. Ich schätze diese Veranstalter sehr. Leider schaffe ich es viel zu selten, nach Regensburg zu fahren und an den Milongas (1. und 3. Samstag im Monat in der Alten Mälze bei der Uni) teilzunehmen. Das Team von Tango-Negro schafft es immer, eine Milonga mit einer guten Stimmung und toller Musik zu veranstalten (das ist m.E. keine Selbstverständlichkeit).

Am kommenden Wochenende zieht der Tango mit Tango-Negro aufs Land. Das Programm zum Sommertraum 3 und weitere Informationen gibt es hier.

Mal sehen, vielleicht schaffe ich es doch für mindestens eine Milonga nach Regensburg zu fahren.