Freitag, 17. Juni 2011

Zum gefühlten Widerspruch zwischen umarmungsfokussiertem- und bewegungsfokussiertem Tango - Ein Debattenbeitrag

Zugegeben, das Thema quält mich. Es ist ein Teil meiner unlängst beschriebenen Tango-Krise und so muss ich vielleicht doch noch einmal schreiben. Seit Wochen trage ich das Thema mit mir herum, seit mehreren Tagen wird es virulent und es gibt sicherlich ein halbes Dutzend Versuche, mich dem Thema adäquat zu nähern.

Dienstag, 14. Juni 2011

Für die neue Woche 106: Lucio Demare, Juan Carlos Miranda - Milonga en rojo

Lucio Demare war schon lange nicht mehr vertreten. Sicherlich gibt es nur ein kleines Repertoire, das soll aber nicht verhindern, daß ich ihn hier gelegentlich präsentiere.

Freitag, 10. Juni 2011

Hinweis: MsHedgehog: Evelyn Glennie on sound, the body, meaning, and music

Ich möchte nur ganz schnell auf einen m.E. bahnbrechenden Vortrag hinweisen, den meine überaus geschätzte Kollegin MsHedgehog ausgegraben hat. Die fast gehörlose schottische Percussionistin Evelyn Glennie spricht über Klang, Körper, Bedeutung und Musik. Das Video dauert etwa eine halbe Stunde (bei Bedarf mit deutschen Untertiteln) und ich finde das ganz wichtig für Tanguer@s.

Montag, 6. Juni 2011

Für die neue Woche 105: Juan D'Arienzo, Alberto Echagüe - La bruja

Heute möchte ich einmal auf die unterschiedlichen Versionen von einer Einspielung auf verschiedensten CDs hinweisen. Natürlich muss ich mit den Einschränkungen der Musikwiedergabe im Netz leben. Ich habe nachfolgend drei unterschiedliche Versionen des Tangos La bruja (komponiert von Juan Polito Text von Francisco Gorrindo) in der Einspielung vom 26. August 1938 mit Juan D'Arienzo, seinem Orchester und dem Sänger Alberto Echagüe gefunden. Ich stelle die unterschiedlichen Versionen von drei CDs einmal kommentarlos nebeneinander. Wer sich für den Text von La bruja (Die Hexe) interessiert wird hier fündig (span. u. engl.).

Dienstag, 31. Mai 2011

Eine Nebensächlichkeit? Die Pause zwischen zwei Tangotiteln...

OK, ich gebe es zu. Was ich hier jetzt schreibe ist ein absolutes Minderheitenthema. Es ist vermutlich für viele meiner Leserinnen und Leser vollkommen uninteressant weshalb es von mir an dieser Stelle eine Vorwarnung gibt. Wer überhaupt nicht an den Details der Musikgestaltung einer Milonga interessiert ist möge einfach an dieser Stelle mit der Lektüre aufhören und in ein paar Tagen wiederkommen. Dann gibt es einen anderen (hoffentlich spannenderen) Artikel.

Sollte ich eine Gebrauchsanweisung für Tango-DJs schreiben wollen, wie man mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Milonga sprengt, so wäre vermutlich einer der ersten Tipps:
"Reduziere die Pause zwischen zwei Musiktiteln auf unter zwei Sekunden - das wirkt garantiert immer und verwandelt eine Milonga innerhalb kürzester Zeit in einen Wespenschwarm."
Ich habe das selbst schön häufiger erlebt. Spielt ein Tango-DJ / eine Tango DJane Titel an Titel mit keiner Pause (oder nur einer sehr kurzen Unterbrechung), so macht sich Unruhe breit und ich meine beobachten zu können, daß die Rempeleien zunehmen.

Montag, 30. Mai 2011

Für die neue Woche 104: Miguel Caló, Alberto Podestá - Bajo un cielo de estrellas

Also gut! Vielleicht versuche ich heute einmal den Wiedereinstieg in meine Serie zur Musik.

Im Nachgang zu meinen Versuchen über die Tangokrise habe ich bemerkt, daß ich eigentlich die Erklärung schuldig geblieben bin, warum mir i.d.R. moderne Tanzmusik nicht gefällt. Ich gehe sogar noch etwas weiter und behaupte, daß m.E. die Tanzqualität beim übertriebenen Spielen dieser Musik leidet. Heute will ich das einmal mit einem Beispiel belegen.

Ich habe dazu Bajo un cielo de estrellas (komponiniert von Enrique Francini und Héctor Stamponi, Text: José María Contursi aus dem Jahr 1941) ausgewählt und stelle diese Vals in drei Versionen vor.

Donnerstag, 26. Mai 2011

Zwei neue deutsche Tangoblogs | Upd. und das dritte Tangoblog wurde nachgereicht

Zwischendurch möchte ich kurz auf eine höchst erfreuliche Entwicklung hinweisen. Es gibt zwei drei neue deutsche Tango-Blogs.