Heute vor 100 Jahren, am 11. Juli 1914 wurde Aníbal Carmelo Troilo Bagnolo, genannt: Pichuco in Buenos Aires als Sohn neapolitanischer Einwanderer geboren. Sein Vater, Carmelo Troilo, ein Fleischereiarbeiter starb als Aníbal Troilo acht Jahre alt war - fortan versuchte seine Mutter, die Familie mit einem kleinen Kiosk durchzubringen. Etwa zu der Zeit entdeckte der Junge seine Liebe zum Bandoneón und schließlich kaufte seine Mutter, Felisa Bagnoli ihm ein Instrument und zahlte es in Raten ab. Dieses Instrument sollte dem Ausnahmemusiker Zeit seines Lebens begleiten. Es ist kaum zu entscheiden, ob es sich um eine historische Wahrheit oder um eine Legende handelt: Angeblich hatte Aníbal Troilo nur sechs Monate Unterricht am Bandoneón.
Cassiels vollkommen überflüssiges deutschsprachiges Tango-Blog
Freitag, 11. Juli 2014
Freitag, 27. Juni 2014
Cassiels großer Tango-Knigge: 4. Über den Umgang im Tango mit sich selbst
Leseempfehlung vorab, was bisher geschah... in diesem Tango-Knigge:
0. Einleitung - Abgrenzung zu Regeln, zur Etikette und zu den Códigos
1. Über den Umgang mit der aktuellen Tanzpartnerin / dem aktuellen Tanzpartner
2. Über den Umgang mit den Mitmenschen in einer Milonga
3. Über den Umgang mit der Musik, den Texten und der Kultur im Tango
Eigentlich wollte ich ursprünglich diesen Artikel über den Umgang mit sich selbst im Tango auf den unterschiedlichen Strategien, sich konkret in der Milonga zu bewegen, aufbauen. Die beiden - zu vermeidenden - Extreme lassen sich vielleicht so benennen: „Mach' Dich nicht zum Affen!“ und „Sei keine graue Maus!“. Daneben wären vielleicht noch Tipps hilfreich, die die Positionierung zwischen übertriebenem Respekt vor möglichen Tanzpartnern und sorgloser Lässigkeit erleichtern. Bei längerem Überlegen erschiem es mir dann doch unpassend, auf isolierte Situationen einzugehen und ich habe den Weg gewählt, auf die m.E. zugrunde liegenden Prinzipien einzugehen. So ist dieser Text abstrakter geworden, aber ich denke er ist so etwas allgemeingültiger ausgefallen.
Ein möglicher Anfang für diesen Artikel ist die Schilderung eines Gesprächs während der Rückfahrt von einer Milonga im Rahmen einer Tango-Fahrgemeinschaft vor längerer Zeit. Ein mitfahrender Tanguero sprach direkt eine erfahrene Tanguera an und sagte: „XY, Du musst zugeben, ich war der beste Tänzer heute abend.“ Ich saß am Steuer und konnte mich glücklicherweise ganz auf das Fahren konzentrieren - aber ich war sehr gespannt, wie sich denn nun die Angesprochene aus der Situation herausschrauben würde. Nach einigem Zögern und ein paar sehr allgemein gehaltenen Sätzen darüber, dass man niemals von außen einen Tango richtig beurteilen kann, fand sie schließlich die Zauberformel: „Ich weiß nicht, ob Du der beste Tänzer warst, aber wahrscheinlich warst Du der leidenschaftlichste Tänzer“. Mit dieser - in meinen Augen mehrdeutigen - Antwort gab sich der Tanguero zufrieden und mein Fremdschämen war beendet.
0. Einleitung - Abgrenzung zu Regeln, zur Etikette und zu den Códigos
1. Über den Umgang mit der aktuellen Tanzpartnerin / dem aktuellen Tanzpartner
2. Über den Umgang mit den Mitmenschen in einer Milonga
3. Über den Umgang mit der Musik, den Texten und der Kultur im Tango
Eigentlich wollte ich ursprünglich diesen Artikel über den Umgang mit sich selbst im Tango auf den unterschiedlichen Strategien, sich konkret in der Milonga zu bewegen, aufbauen. Die beiden - zu vermeidenden - Extreme lassen sich vielleicht so benennen: „Mach' Dich nicht zum Affen!“ und „Sei keine graue Maus!“. Daneben wären vielleicht noch Tipps hilfreich, die die Positionierung zwischen übertriebenem Respekt vor möglichen Tanzpartnern und sorgloser Lässigkeit erleichtern. Bei längerem Überlegen erschiem es mir dann doch unpassend, auf isolierte Situationen einzugehen und ich habe den Weg gewählt, auf die m.E. zugrunde liegenden Prinzipien einzugehen. So ist dieser Text abstrakter geworden, aber ich denke er ist so etwas allgemeingültiger ausgefallen.
„Unser Schlachtfeld liegt nicht außerhalb, sondern innerhalb von uns selbst.“
„Ungeduld und Stolz gehören zu den Haupthindernissen auf dem Pfad.“
„Veränderung ist immer möglich. Wir müssen sie nur wollen und dementsprechend handeln.“
Der 14. Dalai Lama Tendzin Gyatsho (*1935 als Lhamo Döndrub)
„Ungeduld und Stolz gehören zu den Haupthindernissen auf dem Pfad.“
„Veränderung ist immer möglich. Wir müssen sie nur wollen und dementsprechend handeln.“
Der 14. Dalai Lama Tendzin Gyatsho (*1935 als Lhamo Döndrub)
Ein möglicher Anfang für diesen Artikel ist die Schilderung eines Gesprächs während der Rückfahrt von einer Milonga im Rahmen einer Tango-Fahrgemeinschaft vor längerer Zeit. Ein mitfahrender Tanguero sprach direkt eine erfahrene Tanguera an und sagte: „XY, Du musst zugeben, ich war der beste Tänzer heute abend.“ Ich saß am Steuer und konnte mich glücklicherweise ganz auf das Fahren konzentrieren - aber ich war sehr gespannt, wie sich denn nun die Angesprochene aus der Situation herausschrauben würde. Nach einigem Zögern und ein paar sehr allgemein gehaltenen Sätzen darüber, dass man niemals von außen einen Tango richtig beurteilen kann, fand sie schließlich die Zauberformel: „Ich weiß nicht, ob Du der beste Tänzer warst, aber wahrscheinlich warst Du der leidenschaftlichste Tänzer“. Mit dieser - in meinen Augen mehrdeutigen - Antwort gab sich der Tanguero zufrieden und mein Fremdschämen war beendet.
Montag, 19. Mai 2014
Cassiels großer Tango-Knigge: 3. Über den Umgang mit der Musik, den Texten und der Kultur im Tango
Leseempfehlung vorab, was bisher geschah... in diesem Tango-Knigge:
0. Einleitung - Abgrenzung zu Regeln, zur Etikette und zu den Códigos
1. Über den Umgang mit der aktuellen Tanzpartnerin / dem aktuellen Tanzpartner
2. Über den Umgang mit den Mitmenschen in einer Milonga
Und eine zweite Überlegung muss m.E. vor der eigentlichen Erörterung kurz skizziert werden: Ist es überhaupt legitim über die Kultur, die Texte und die Musik im Tango zu schreiben, wenn man eben kein Argentinier ist und vom Standpunkt eines Abendländers nach Buenos Aires blickt und über seine Gedanken zu diesem Kulturkreis schreibt? Ich neige zu der Ansicht, die Nicht-Zugehörigkeit zum entsprechenden Kulturkreis darf kein Denk- bzw. Schreibverbot begründen.
0. Einleitung - Abgrenzung zu Regeln, zur Etikette und zu den Códigos
1. Über den Umgang mit der aktuellen Tanzpartnerin / dem aktuellen Tanzpartner
2. Über den Umgang mit den Mitmenschen in einer Milonga
Kultur ist die Einheit des künstlerischen Stils in allen Lebensäußerungen eines Volkes.
Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844 - 1900), deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Das Verhängnis unserer Kultur ist, daß sie sich materiell viel stärker entwickelt hat als geistig.
Albert Schweitzer (1875 - 1965), deutsch-französischer Arzt, Theologe, Friedensnobelpreisträger 1952
Zugegeben: Man kann sehr lange trefflich darüber streiten, ob Betrachtungen über die Kultur in eine Handreichung über die Umgangsformen im Tango aufzunehmen sind, oder ab man das lieber bleiben lässt. Bei der Grundkonzeption dieser Artikelserie habe ich mich dafür entschieden, diese Frage ebenfalls zu erörtern. Wie immer stelle ich meine Ausführungen unter den Vorbehalt der Subjektivität. Es mag gute Gründe geben, es anders als hier dargestellt zu sehen und es ist selbstverständlich erwünscht, andere Meinungen hier zu vorzustellen, zu begründen und zu vertreten.Friedrich Wilhelm Nietzsche (1844 - 1900), deutscher Philosoph, Essayist, Lyriker und Schriftsteller
Das Verhängnis unserer Kultur ist, daß sie sich materiell viel stärker entwickelt hat als geistig.
Albert Schweitzer (1875 - 1965), deutsch-französischer Arzt, Theologe, Friedensnobelpreisträger 1952
Und eine zweite Überlegung muss m.E. vor der eigentlichen Erörterung kurz skizziert werden: Ist es überhaupt legitim über die Kultur, die Texte und die Musik im Tango zu schreiben, wenn man eben kein Argentinier ist und vom Standpunkt eines Abendländers nach Buenos Aires blickt und über seine Gedanken zu diesem Kulturkreis schreibt? Ich neige zu der Ansicht, die Nicht-Zugehörigkeit zum entsprechenden Kulturkreis darf kein Denk- bzw. Schreibverbot begründen.
Dienstag, 25. März 2014
Reden wir vielleicht einmal über das Hören...
Um es gleich vorweg zu schreiben: Die Lektüre dieses Artikels ist für viele im Tango eher uninteressant, gleichwohl betrifft das Thema Alle im Tango. Ich habe ihn in erster Linie für Veranstalter und DJs geschrieben weil mir im Lauf der Zeit immer häufiger auffällt, dass augenscheinlich Basiswissen rund um das Hören einfach fehlt bzw. nicht beachtet wird. Natürlich ist dies z.T. mit dem Geldmangel im Tango erklärbar. Gute Technik kostet nun einmal ordentliches Geld und wirklich geschulte Techniker für den Betrieb bzw. die Justierung einer Anlage sind i.d.R. nicht finanzierbar - allerdings kann man sehr häufig schon allein durch einen bewussten und sorgfältigen Umgang mit Geräten sehr viel bewirken.
Ich erinnere mich an eine mehrtägige Veranstaltung mit mehreren Milongas und ausnahmsweise einer sehr guten Anlage für die Wiedergabe der Musik (das ist im Tango leider immer noch eine Seltenheit)... kurzum ein gutes Umfeld für eine Reihe von Milongas... Was dann aber einzelne DJs (mit dem Anspruch international erfahrene DJs im Tango zu sein) mit dieser Anlage veranstaltet haben, war für mich nicht nachvollziehbar. Ein DJ hat es geschafft, die Höhen derartig nach oben zu drehen, dass es in den Ohren schmerzte, ein anderer DJ drehte die Bässe so auf, dass man nur froh sein konnte, dass die 18" Subwoofer für die Veranstaltung gar nicht aktiviert waren. Bei dieser mehrtägigen Veranstaltung war nach meiner Einschätzung an vielen Sitzplätzen die Musik häufig so laut, dass der arbeitsrechtliche Grenzwert von 87 dB(A) dauerhaft deutlich überschritten wurde. In solchen Situationen drängt sich mir die Frage auf, hören diese DJs nicht hin? Warum verlassen sie nicht ihren Arbeitsplatz und gehen einmal im Raum umher um Klang und Lautstärke zu kontrollieren? Vielleicht ist es auch der Stress, vielleicht ist es ihnen egal, oder sie sind so von sich überzeugt, dass es für sie außerhalb jeder Vorstellung liegt, sie könnten etwas falsch machen.
Bei einer guten Anlage wird nicht sofort eine Verzerrung zu hören sein, wenn sie zu laut betrieben wird, falls das Frequenzspektrum harmonisch ausgeglichen ist. Ich bin aber davon überzeugt, dass eine zu hohe Lautstärke gepaart mit einem verbogenen Frequenzgang (und in der Folge eine Übersteuerung einzelner Frequenzbereiche in der Wiedergabe) bei Tänzerinnen und Tänzern enormen Stress verursacht und damit einen unmittelbaren Einfluss auf die Milonga hat. In der Folge meine ich häufig beobachten zu können, dass Tänzerinnen und Tänzer nervöser werden, es kommt vermehrt zu Kollisionen oder aber die Ronda bricht komplett in sich zusammen und jedes Paar scheint wie am Platz festgenagelt, es geht nicht mehr vorwärts. In meinem Artikel greife ich zunächst einmal zwei wichtige technische Themen auf: Die generelle Lautstärke einer Milonga und das feine Gefüge des Freuenzspektrums der wiedergegebenen Audio-Daten.
Ich erinnere mich an eine mehrtägige Veranstaltung mit mehreren Milongas und ausnahmsweise einer sehr guten Anlage für die Wiedergabe der Musik (das ist im Tango leider immer noch eine Seltenheit)... kurzum ein gutes Umfeld für eine Reihe von Milongas... Was dann aber einzelne DJs (mit dem Anspruch international erfahrene DJs im Tango zu sein) mit dieser Anlage veranstaltet haben, war für mich nicht nachvollziehbar. Ein DJ hat es geschafft, die Höhen derartig nach oben zu drehen, dass es in den Ohren schmerzte, ein anderer DJ drehte die Bässe so auf, dass man nur froh sein konnte, dass die 18" Subwoofer für die Veranstaltung gar nicht aktiviert waren. Bei dieser mehrtägigen Veranstaltung war nach meiner Einschätzung an vielen Sitzplätzen die Musik häufig so laut, dass der arbeitsrechtliche Grenzwert von 87 dB(A) dauerhaft deutlich überschritten wurde. In solchen Situationen drängt sich mir die Frage auf, hören diese DJs nicht hin? Warum verlassen sie nicht ihren Arbeitsplatz und gehen einmal im Raum umher um Klang und Lautstärke zu kontrollieren? Vielleicht ist es auch der Stress, vielleicht ist es ihnen egal, oder sie sind so von sich überzeugt, dass es für sie außerhalb jeder Vorstellung liegt, sie könnten etwas falsch machen.
Bei einer guten Anlage wird nicht sofort eine Verzerrung zu hören sein, wenn sie zu laut betrieben wird, falls das Frequenzspektrum harmonisch ausgeglichen ist. Ich bin aber davon überzeugt, dass eine zu hohe Lautstärke gepaart mit einem verbogenen Frequenzgang (und in der Folge eine Übersteuerung einzelner Frequenzbereiche in der Wiedergabe) bei Tänzerinnen und Tänzern enormen Stress verursacht und damit einen unmittelbaren Einfluss auf die Milonga hat. In der Folge meine ich häufig beobachten zu können, dass Tänzerinnen und Tänzer nervöser werden, es kommt vermehrt zu Kollisionen oder aber die Ronda bricht komplett in sich zusammen und jedes Paar scheint wie am Platz festgenagelt, es geht nicht mehr vorwärts. In meinem Artikel greife ich zunächst einmal zwei wichtige technische Themen auf: Die generelle Lautstärke einer Milonga und das feine Gefüge des Freuenzspektrums der wiedergegebenen Audio-Daten.
Samstag, 8. Februar 2014
Der wahrscheinlich kürzeste Eintrag in diesem Blog - 5 Jahre Bloggen
Heute vor fünf Jahren habe ich den ersten Beitrag in diesem Blog veröffentlicht. Weil mir gerade nichts einfällt (ich sitze in der Arbeit) und weil ich sowieso finde, dass meine Kommentatorinnen und Kommentatoren viel besser schreiben als ich, lehne ich mich heute gemütlich zurück und warte, dass meine Leserinnen und Leser etwas schreiben.
Montag, 13. Januar 2014
Ein Gastbeitrag von Christian Tobler: Festivals – Marathons – Encuentros
Christian Tobler, Tanguero und TJ vom Verein Argentango aus Zürich hat mir diesen Gastbeitrag geschickt. Das Thema ist m.E. sehr aktuell und bedarf seit geraumer Zeit einer fundierten Analyse mit anschließender Diskussion. Christian und ich freuen uns auf Ergänzungen, andere Ansichten und weiterführende Ideen in Kommentaren.
In den vergangenen drei Jahren habe ich mit meiner Partnerin ein gutes Dutzend mehrtägige Encuentros in ganz Europa besucht, die es Tango-Argentino-Tänzern erlauben, zusammen mit Gleichgesinnten während mehrerer Tage ausgesprochen intensiv zu Tanzen. Da kommen zwischen Freitag Abend und Sonntag Nachmittag schon mal über 20 Stunden Tanzen zusammen – also definitiv eine geballte Ladung und damit nur etwas für waschechte Aficionados. Ich denke die Zeit ist reif, um diese inzwischen vielfältige Szene und ihre Mechanismen etwas genauer zu beleuchten und einige Dinge beim Namen zu nennen.
In den vergangenen drei Jahren habe ich mit meiner Partnerin ein gutes Dutzend mehrtägige Encuentros in ganz Europa besucht, die es Tango-Argentino-Tänzern erlauben, zusammen mit Gleichgesinnten während mehrerer Tage ausgesprochen intensiv zu Tanzen. Da kommen zwischen Freitag Abend und Sonntag Nachmittag schon mal über 20 Stunden Tanzen zusammen – also definitiv eine geballte Ladung und damit nur etwas für waschechte Aficionados. Ich denke die Zeit ist reif, um diese inzwischen vielfältige Szene und ihre Mechanismen etwas genauer zu beleuchten und einige Dinge beim Namen zu nennen.
Sonntag, 29. Dezember 2013
Bis hierher und weiter...
Ich sitze wieder einmal vor dem Rechner - wild entschlossen, diesen Artikel fertigzustellen, nicht zu kritisch mit mir selbst zu sein und ihn anschließend zu veröffentlichen...
"Bis hierher und so nicht weiter", das war die ursprüngliche Version der Überschrift für diesen Beitrag. Nachdem es hier aber gute Nachrichten geben soll, habe ich die Überschrift dann doch umformuliert. Ich habe mich eigentlich im letzten Jahr konsequent an einen Punkt geschrieben, an dem ich dann doch einmal über meinen Tangobegriff schreiben muss und mich damit der Gefahr aussetze, erneut als Wahrheitseigentümer, als arroganter Traditionalist etc. etikettieren lassen zu müssen. Dabei bin ich eigentlich ein sehr friedfertiger Mensch. Und so kam es, dass ich eine längere Pause des Reflektierens und Nachdenkens gebraucht habe.
"Bis hierher und so nicht weiter", das war die ursprüngliche Version der Überschrift für diesen Beitrag. Nachdem es hier aber gute Nachrichten geben soll, habe ich die Überschrift dann doch umformuliert. Ich habe mich eigentlich im letzten Jahr konsequent an einen Punkt geschrieben, an dem ich dann doch einmal über meinen Tangobegriff schreiben muss und mich damit der Gefahr aussetze, erneut als Wahrheitseigentümer, als arroganter Traditionalist etc. etikettieren lassen zu müssen. Dabei bin ich eigentlich ein sehr friedfertiger Mensch. Und so kam es, dass ich eine längere Pause des Reflektierens und Nachdenkens gebraucht habe.
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